wie wenig ich doch nütze bin
ich hebe die Hand, meine Finger und hinterlasse
nicht einen kleinen Strich, ein Bild vom ICH
in den Wolken
die Zeit verwischt mein Gesicht
sie hatte damals bei meiner Geburt begonnen
hinter meinen Schritten im Regen, Nebel und Schnee
wird alles blank gewaschen
wie beim Reinigen des Hauses oder Gartens
Ich war heute hier
ich gehe weiter
ohne jede Spur
wer wird sich an das ICH erinnern
die Bilder des Todes winken mich zu ihnen
blau ist die Farbe und der kleine Gruss
alle vergessen mich, ehe ich vorüber bin
und ich, ich gehe vorüber
aber hinterlasse vielleicht den kleinen Ton meiner Stimme
das Lachen meines Mundes
die Tränen meiner Augen
die Schmerzen meiner Seele
die Missverständnisse
auf diesem Stück Papier
und im Vorübergehn
ganz ausweglos
zündet der eine oder der andere ein Lichtlein an
für mein verlorenes Herz
am Wegrand
das ist aber ein wunderschönes Gedicht. Hast du es selbst geschrieben? Ich habe auch schon Kurzgeschichten verfasst. Eine heisst Salomes Methamorphosis. Wenn du magst kann ich sie dir als PDF datei schicken. Die Geschichte handelt von einer geschäftsfrau, die eines Tages erwacht und sich in einen grossen dicken Käfer verwandelt hat. Sehr expressionistisch, aber mein persönlicher Beitrag zum Leben auf dieser Welt.
Schreiben kann man Lernen, ist aber jut, wenn man nen bissel Talent zu hat. Meine Bekannte ist in der Schule des schreibens, google da mal. Viel ERfolg! übrigens, schönes Gedicht!
Das Gedicht ist wunderschön, aber wirkt sehr traurig. Jeder hinterläßt eine Spur, keine Energie geht verloren. Alles was man tut, wird von anderen "gespürt", wenn sie offen dafür sind.
Mach weiter mit Gedichten, Du machst den Leuten Freude damit und hinterläßt so Deine ganz persönliche Spur!
Alles Gute, R.
Das klingt aber rgend wie dunkel und traurig, darf ich fragne was sich dahinter verbrigt? Was bedrückt sich...das strahlt doch keine Lebensfreude aus. Erzähl uns doch die ganze Geschichte