Gedicht
wie wenig ich doch nütze bin
ich hebe die Hand, meine Finger und hinterlasse
nicht einen kleinen Strich, ein Bild vom ICH
in den Wolken
die Zeit verwischt mein Gesicht
sie hatte damals bei meiner Geburt begonnen
hinter meinen Schritten im Regen, Nebel und Schnee
wird alles blank gewaschen
wie beim Reinigen des Hauses oder Gartens
Ich war heute hier
ich gehe weiter
ohne jede Spur
wer wird sich an das ICH erinnern
die Bilder des Todes winken mich zu ihnen
blau ist die Farbe und der kleine Gruss
alle vergessen mich, ehe ich vorüber bin
und ich, ich gehe vorüber
aber hinterlasse vielleicht den kleinen Ton meiner Stimme
das Lachen meines Mundes
die Tränen meiner Augen
die Schmerzen meiner Seele
die Missverständnisse
auf diesem Stück Papier
und im Vorübergehn
ganz ausweglos
zündet der eine oder der andere ein Lichtlein an
für mein verlorenes Herz
am Wegrand
für dich mein Herz mit Namen Solomon
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