Lebensgenuss und Lebenssinn
Hallo,
ich denke das passt hier ganz gut rein:
Spaß haben und das Leben genießen - für die Mehrheit der Deutschen ist das die Hauptsache
„Man fragt sich ja manchmal, wofür man lebt, was der Sinn des Lebens ist. Worin sehen Sie vor allem den Sinn Ihres Lebens?" Diese Frage stellt das Institut für Demoskopie in Allensbach seit 1974 im regelmäßig einer repräsen¬tativen Auswahl erwachsener Bürger und Bürgerinnen. Ein Vergleich der Daten zeigt dabei ein deutliches Bild: Im Laufe der Zeit ist uns das „persönliche Glück" immer wichtiger geworden. Sahen im Jahr 1974 erst 49 Prozent der Westdeutschen ihren Lebenssinn darin, „glücklich zu sein" und „möglichst viel Freude zu haben", so bekennen sich im Jahr 2001 schon 64 Prozent dazu. In Ostdeutschland ist die Zahl im Laufe der letzten zehn Jahre von 60 auf 68 Prozent gestiegen.
Dass Lebensgenuss Lebenssinn ergibt, glaubten 1974 erst 26 Prozent der West¬deutschen, inzwischen äußern sich 52 Prozent in dieser Weise. (Auch im Osten ist die Zahl derer, die ihren Lebenssinn im Lebensgenuss suchen, seit 1992 von 34 auf 45 Prozent gestiegen.)
Soziale und altruistische Motive wie „Mithelfen, eine bessere Gesellschaft zu schaffen" oder „Das tun, was Gott von mir erwartet" haben deutlich an Attraktivität verloren. Gleichzeitig aber ist der Wunsch gestiegen, von ande¬ren geachtet zu werden und beliebt zu sein. Sahen 1974 erst 36 Prozent der Westdeutschen darin ihren Lebenssinn, so stieg die Zahl inzwischen auf 47 Prozent.
Kleiner Hoffnungsschimmer in den Daten der Allensbachumfrage: Von den Befragten unter 30 Jahren meinten 1992 nur 13 Prozent: „Ganz für andere da sein, darin sehe ich vor allem den Sinn meines Lebens." 1997 sagten dies 16 Prozent, in der jüngsten Umfrage vom Januar 2001 sogar 22 Prozent.
Also: Fazit:
Durch aktives Helfen kann der Lebensinn gesteigert werden und Sinnkrisen und Suizid Gedanken vorgebeugt werden.
|