Burnout-Syndrom – Krise oder Chance?: ….. oder wie ein Betroffener das Erschöpfungssyndrom erklärt

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Guenther Possnigg Dezember 24, 2011 um 09:33
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
sehr empfehlenswert, 15. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Burnout-Syndrom – Krise oder Chance?: ….. oder wie ein Betroffener das Erschöpfungssyndrom erklärt (Taschenbuch)

Als Arzt, der seit vielen Jahren Burnout zu einem Schwerpunkt seiner Arbeit gemacht hat, kann ich dieses Buch sehr empfehlen. Meine Patienten kommen oftmals in einem Zustand vegetativer Erschöpfung, wie ihn auch Herr Dengel beschrieben hat und suchen Erklärungen, Hilfe, Strategien aus dem Burnout heraus zu kommen. Sie finden es in diesem Buch.
Das wertvolle daran, ist dass es aus der lebendigen Postion eines Betroffenen, der Burnout überwunden hat geschrieben wurde.
Das Buch zeigt klar und verständlich ein passendes Modell für Burnout. Herr Dengel bringt eine gute Erklärung für die Funktionen des vegetativen Nervensystems und seine Überlastung bei. Burnout.
Es gibt konkrete Hilfe und Präventionstipps. Viele der angebenen Strategien sind sehr hilfreich. Der Autor hat es geschafft nach dem Burnout eine ausgeglichene Work-Life-Balance für sich herzustellen und das merkt man auch im Buch: es gibt Zuversicht, dass man es schaffen kann.

Wichtig ist nur: es ist der Bericht eines Betroffenen und als solcher hat er mit einer überschaubaren Anzahl von Möglichkeiten Erfolg gehabt. Er Gibt keine Methoden oder Strategien an, die er nicht kennt. Darin unterscheidet sich das Buch von einem professionellem Ratgeber: man darf nicht erwarten , dass es einen Überblick über alle Methoden und Möglichkeiten gibt, wie man mit Burnout umgeht.

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T. Pape "tom-storeplace" Dezember 24, 2011 um 10:32
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Fazit: Sehr empfehlenswert für Einsteiger, 21. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Burnout-Syndrom – Krise oder Chance?: ….. oder wie ein Betroffener das Erschöpfungssyndrom erklärt (Taschenbuch)

Für wen ist das Buch geeignet?

Zu Empfehlen ist es besonders als Erst-Literatur für Betroffene, Angehörige und all den anderen, welche einen Einstieg in die Materie suchen. Da es auf alles (aus meiner Sicht) Wesentliche knapp auf etwa 120 sehr groß geschriebenen Seiten eingeht und dabei erstaunlich vielschichtig, was die angeschnittenen Themen angeht, vorgeht. Wer bereits schon ein bisschen Vorbildung in dem Bereich besitzt, sollte eher zu anderen Autoren wie „Bergner“ oder halt gleich zum „Theorie-Burisch“ greifen.

Welche Besonderheiten weißt das Buch im Vergleich zu anderen Werken auf?

Zum einen natürlich der Schreibstil: leicht, persönlich und klar. Dabei bindet der Autor häufig seine persönlichen Erfahrungen passend mit ein. Aufgrund der eingänglich-einfachen Sprache lässt sich das Buch auch von stark-akut Betroffenen lesen, da die Hürden des Text-Verstehens nicht so hoch gelegt wurden. Dies finde ich gut.
Desweiteren finde ich es sehr positiv, wie der Autor über die herkömmliche Darstellung des psychologischen Hintergrundes von Burnout auch – soweit es der leider sehr vage Erkenntniszustand der Forschung zulässt – etliche Seiten über die körperlichen Ursachen bzw. Veränderung verliert. Dies gibt es leider noch viel zu selten, obwohl es für rational-denkende Wesen eigentlich so zentral ist. Bei mir zum Beispiel hätte sich ohne das Wissen, was im Körper überhaupt bei Stress für ein Feuerwerk „abgeht“/ „abbrennt“ oder eben bei Burnout (man vermutet u.a. durch die temporäre Resistenz für best. Hormone) stark eingeschränkt ist, eine Heilung um sicherlich noch ein weiteres Jahr verzögert. In diese recht komplexe Welt gibt das Buch mit der Beschreibung der zentralen Begriffe Sympathikus und Parasympathikus sowie deren Wirkung einen wichtigen Einstieg. Auch die Seite über medikamentöse Ansätze sind sehr mutmachend und waren mir teilweise auch noch neu.
Natürlich fehlen in diesem Buch auch nicht die psychologischen Klassiker der Burnout-Theorie à la der eigentlich essentiellen aber eben von naturaus eher schwammigen „Achtsamkeitstheorie“ oder der (wichtige) Aufruf seine Geisteshaltung und seine Einstellung zu Überdenken. Das Buch geht kurz, doch in aller Deutlichkeit, darauf ein. Es handelt sich eben um einen Rundumblick auf Burnout einschließlich Themen wie Entspannungstechniken.
Was den inhaltlichen Verlauf angeht, ist es mit der klassischen Kette Ursache von Burnout, seelisch und körperlicher Zustand der Betroffenen sowie Behandlungsansätze und Präventionsgedanken zwar nicht besonders, aber anders wünscht es sich wohl der meiste Leser auch nicht!

Was hat mir am Buch nicht gefallen?

Irgendwie sehe ich das Vorwort – ohne dabei Jürgen Horn, dem Therapeuten des Autors zu nahe treten zu wollen – als eine Katastrophe. Die ersten Sätze mit „Burnout ist eine begriffliche Quale“ [Burisch], einigen Star-Beispielen wie Ricky Martin oder der Spruch “ It’s better to burnout than to fade away.“ [Kurt Kobain] finde ich ja noch ganz nett. Doch die anschließende Lobeshymne auf den Autor war für mich einfach ein wenig übertrieben.
Zudem fand ich zwei kleine Aussage inhaltlich nicht so toll: (1) Burnout ist keine Krankheit und (2) Burnout kann jeder bekommen. Doch ich weiß, darüber kann man sich recht lange streiten.
Aber im Großen und Ganzen sind diese Kritikpunkte kleinlich und sollten nicht den sehr positiven Eindruck, welche ich von diesem Buch gewonnen habe, in den Schatten stellen.

Also von meiner Seite aus daher eine klare Leseempfehlung für Einsteiger.

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Harald von Freter "xspinozax" Dezember 24, 2011 um 10:44
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Lebensnah und optimistisch, trotz schwieriger Thematik, 13. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Burnout-Syndrom – Krise oder Chance?: ….. oder wie ein Betroffener das Erschöpfungssyndrom erklärt (Taschenbuch)

Von einem Burnout-Syndrom – oder dem Erschöpfungssyndrom, wie es auch genannt wird – hört man jetzt mehr und mehr. Der Autor – der selbst davon betroffen war – zeigt hier mittels eines leicht verständlichen Modells auf, worin das Problem besteht. Das Thema wird ausführlich, ohne viel Fachjargon behandelt.
Was man selbst zur Heilung beitragen kann, ist erstaunlich viel und dies ohne großen Aufwand. Mir gefällt die Klarheit und die praktische Zugangsweise.
Der Gewinn ist in jeder Hinsicht groß und wenn man die letzte Seite gelesen hat, hat man den Eindruck, dass ein Betroffener sagen könnte, genau so ist es und genau so wie es da steht, kann ich mich auch wieder davon befreien.
Der Autor verspricht keine Wunderheilung, ganz im Gegenteil überzeugt er durch die Anreihung logischer Ratschläge, die, sei es die achtsamere Lebensweise, die gesündere Ernährung, ohne dass die Kernaussage verschwiegen wird und die sich bereits bewährten, aber vielleicht noch zu exotisch befundenen Therapien – wie etwa der chinesische Zugang zum Syndrom – zu kurz kommen.
Lesen Sie, wie und was Ihr Körper alles tut, um Sie gesund und lebenstüchtig zu erhalten und helfen Sie ihm dabei. Nach der Lektüre wissen Sie, dass Optimismus belohnt wird. Das ist auch schon die halbe Miete!

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